Unsere Loge

Die Loge Prisma Nr. 23 i.O. Augsburg wurde 2013 als Deputationsloge der Loge Mozart zu den drei Rosen i.O. München gegründet und trug zuerst den Namen Saint Germain. Schon nach kurzer Zeit fand die Loge eine neue Heimat im Logenhaus der Augusta in Augsburg und bekam 2015 das Licht der Großloge Humanitas.

Nach zehn Jahren hatte sich die Loge zu einer stabilen Gruppe entwickelt, die Grundlagen und Themen der geistigen Arbeit hatten sich aber stark verschoben. Deshalb beschlossen die Schwestern und Brüder 2025 den Logennamen dieser Entwicklung anzupassen und wählten das Prisma als Leitmotiv, Bijou und neuen Namen.

Wir strahlen unterschiedlich –
doch uns leiten die gleichen Werte.
Wir gehen unterschiedliche Wege –
doch wir folgen den gleichen Idealen.
Wir sind unterschiedlich – und das ist unsere Kraft.

Gäste und Interessierte fragten uns immer wieder nach der Bedeutung hinter dem Namen Saint Germain. Der wurde von den Gründungsmitgliedern gewählt, weil der Graf als einer der zwölf aufgestiegenen Meister gilt, ein Mensch, der seinen Vollendungsprozess durchlebt hat, zu einem Lichtwesen geworden ist. Er stand für die Schwerpunkte der geistigen Arbeit, die seinerzeit gesetzt wurden: Alchemie, Mystik, Anthroposophie, Esoterik im Sinne einer philosophischen Lehre, die nur einem inneren Personenkreis zugänglich ist (so Wikipedia).

Unter anderem wird Saint Germain zugeschrieben, dass er bei Selbsterkenntnis, Transformation, Willensfreiheit unterstützend wirkt. Das sind Themen, die auch in der Freimaurerei eine große Rolle spielen.

Zehn Jahre Entwicklung wirkten auch auf die geistige Ausrichtung der Loge. Heute ist es uns wichtiger, Vielfalt in allen Bereichen zu suchen, zu fördern und als Stärke zu nutzen. Das beginnt bei der Vielfalt an Berufen und weltanschaulichen Hintergründen unserer Mitglieder – aber das haben fast alle Logen der Freimaurer gemeinsam.

In der geistigen Arbeit bemühen wir uns, Themen wie Religionen und Philosophien, Gesellschaft und Umwelt und viele mehr, möglichst umfassend zu betrachten. Wir suchen nach Gegenmodellen und Widersprüchen, stellen sie wertfrei nebeneinander. Auf diese Weise bieten wir uns gegenseitig die Möglichkeit, unseren jeweils eigenen Weg zu hinterfragen, zu finden und zu gehen.